Neue Hoffnung für Saisonkräfte – DIE LINKE beantragt Gelder für dauerhafte Anstellung

Saisonarbeit

Kontinuierlich nachfragen und sich nicht mit der ersten Antwort zufrieden zu geben, das scheint für die Linksfraktion die richtige Taktik gewesen zu sein, um bei einem wichtigen Thema dem Ziel einen großen Schritt näher zu kommen. Nach der bei vielen Arbeitgebern verbreiteten „hire and fire“-Mentalität wirft die Stadt jährlich 31 Saisonbeschäftigte im Herbst – wenn sie nicht mehr benötigt werden - auf die Straße. Ein Zustand, der aus Sicht der Linksfraktion untragbar ist. Trotz erster Rückschläge haben die Kommunalpolitiker nicht aufgegeben und nun sieht es so aus, als könnten die Saisonkräfte fest angestellt werden.

„Vor einem halben Jahr hieß es auf eine Anfrage von uns noch, dass die Tätigkeiten außerhalb der Saison von den Stammkräften abgedeckt würden und eine dauerhafte Anstellung nicht notwendig sei“, erinnert sich Udo Sommerfeld, Vorsitzender der Linksfraktion. „Doch wir gaben nicht auf und fragten noch mal genauer nach. Und das scheinbar mit Erfolg.“

Im Fachbereich Stadtgrün und Sport könne die dauerhafte Beschäftigung der Saisonkräfte durch die Übernahme diverser fachlicher Arbeiten ermöglicht werden, ist in der zweiten Antwort zu lesen. Lediglich der aktuelle Haushalt verhindere die Umsetzung, da die Gelder nicht eingeplant sind.

„Es kann nicht sein, das 31 Menschen in der Unsicherheit einer Saisonarbeitskraft leben, weil wir trotz vorhandener Arbeit die Personalkosten nicht im Haushalt berücksichtigen“, so Sommerfeld. „Deshalb war der nächste Schritt für uns logisch: wir haben die benötigten Gelder für das nächste Jahr beantragen und hoffen, dass die anderen Fraktionen unserem Antrag folgen, damit die Menschen eine sicherere Zukunftsperspektive haben.“

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