| Rat 17.11.09 Ganztagsschulen |
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| Dienstag, 17. November 2009 | |
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Ratssitzung 17.November 2009 16:15 Uhr TOP 5 Umwandlung von Schulen in Ganztagsschulen Erfreulich: Rühme, Gartenstadt, Pestalozzistraße und Schwarzer Berg werden Ganztagsschulen. CDU/FDP reagiert auf Druck von unten und aus der Opposition. Hier der einstimmige Ratsbeschluss
Redebeitrag von Gisela Ohnesorge (DIE LINKE) [Es gilt das gesprochene Wort] Völlig zu Recht wurde am 17.11. in der Braunschweiger Zeitung auf das Fehlen von Nachmittagsplätzen bei Grundschülern hingewiesen. Die angestrebten 40 Prozent sind noch lange nicht erreicht und schon heute stellt sich die Frage, ob man nicht noch mehr benötigt, zumal immer mehr Kinder immer länger im Kindergarten betreut werden. Was ja eine gute und richtige Entwicklung ist.Aber schaut man sich die Schulpolitik Braunschweigs an, so ist hier keine klare Linie erkennbar.Will man das Problem zukunftsorientiert angehen, dann gilt es im Bereich der Grundschulen den Ganztagsbetrieb flächendeckend einzuführen. Solange man finanziell nicht in der Lage ist, alle Bedarfe abzudecken, ist es sinnvoll in den problematischen Stadtgebieten zu beginnen. Das sind Rühme und die Gartenstadt. Die aber wollte man dieses Mal nicht zum Zuge kommen lassen bzw. die Ratsmehrheit plante im nächsten Schritt, sie mit einem Provisorium starten zu lassen. Man wollte einfach von den schon bestehenden Ganztagsschulen etwas abknapsen. Aber Ganztagsschulen sind keine Kinderaufbewahrungsanstalten. Jetzt hört sich das im Antrag der CDU und FDP anders an.Und dem Antrag kann man voll zustimmen. Zumal auch ein Konzept gefordert wird sowie eine Prioritätenliste, die wir schon lange gefordert haben. Damit lässt man nicht mehr das Prinzip Zufall spielen: Hat man zufällig räumliche Kapazitäten, hat man wenig finanziellen Bedarf, dann kann man Ganztagsschule werden.Das Spiel wollten wir nicht mitmachen und deshalb haben wir lange schon ein vernünftiges Konzept gefordert.Nur die Deckungsvorschläge der Mehrheitsfraktionen liegen noch nicht auf dem Tisch. Und hier besteht die Befürchtung, dass man vielleicht in Bereichen kürzen will, die wir nicht mittragen wollen. Anders als die LINKE hat die CDU und auch die FDP bisher keine Vorschläge zur Gegenfinanzierung öffentlich gemacht.
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