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Ein Laib Brot zu schmuggeln war Widerstand! PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 25. April 2017

 Die Jüdische Gemeinde Braunschweig hat am 24.04.2017 um 14:00 Uhr die Vertreterinnen und Vertreter von Rat, Verwaltung, Politik, Kirche zur jährlichen Gedenkveranstaltung Jom haSchoa eingeladen.
Die Braunschweiger Direktkandidatin der Linkspartei für die kommende Bundestagswahl Cihane Gürtas-Yildirim, Vorsitzende der Ratsfraktion Udo Sommerfeld und Fraktionsmitarbeiter Hans- Georg Hartwig nahmen auch an der Gedenkveranstaltung teil. Cihane Gürtas- Yildirim und Udo Sommerfeld legten ein Kranz mit roten Nelken mit der Aufschrift „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus“ nieder. Mit ihrer Teilnahme wollten sie nicht nur an die Opfer gedenken, sondern auch ein Zeichen gegen das Vergessen des größten Verbrechens unserer Zeit setzen. Dieses ist vor allem für die folgenden Generationen wichtig.

Nach der Kranzniederlegung wurde ein Lied auf Jiddisch „Mir lebn ejbik – Wir leben ewig“ gesungen. Auch dieses Lied war Teil des Widerstandes, das während des Krieges im Ghetto von Vilnius geschrieben wurde. Nach diesem Lied brauchte es eigentlich keine Worte mehr, weil es so anrührend und beeindruckend war.

Die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Braunschweig Renate Wagner-Redding sprach von den Gräueltaten und Qualen, welche die NS- Opfer erlitten haben. Der Hunger und Elend schwächte die Menschen so sehr, dass sogar ein Laib Brot zu schmuggeln schon Widerstand war. Sie erinnerte an gefährliche rassistische Tendenzen in der Welt und in unserer unmittelbaren europäischen Nachbarschaft und appellierte daran Menschen zu unterstützen, die dagegen auf die Straße gehen

 
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