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Bericht aus der Ratssitzung vom 20.06.2017
Donnerstag, 15. Juni 2017

Ratssitzung - Dienstag, 20.06.2017, 14.00 Uhr    

Der aktuelle Bericht entsteht während der laufenden Ratssitzung zu ausgewählten Schwerpunkten 

  • Live-Stream siehe hier (nur während des Sitzungsverlauf!)
  • Der Rat der Stadt setzt sich wie folgt zusammen: 54 Mitglieder plus Oberbürgermeister, Mehrheit = 28 Stimmen, SPD (18), CDU (14), B90/GRÜNE (7), AfD (5), BIBS (3), DIE LINKE (3), FDP (2), Gruppe "Fraktion P²" [DIE PARTEI und PIRATEN] (2)
TOP 4 Anträge:

Redebeitrag Anke Schneider (DIE LINKE.) (Videomitschnitt auf Facebook).

Bürgerfragestunde

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Kriegsgräberstätte am Ausländerfriedhof
Donnerstag, 1. Juni 2017

ausländerfriedhofAuf dem sogenannten "Ausländerfriedhof" (Teil des Hauptfriedhof, östlich des Brodweg) sind über 600 vorwiegend osteuropäische Kriegsopfer bestattet. Bereits Mitte 2014 hatte die LINKSFRAKTION den wenig gepflegten Zustand dieser Gräber in einer Anfrage reklamiert (Siehe hier).

Nach seinerzeit zugesagten Verbesserungen fand am 30.05.2017 eine erneute Begehung statt. Anwesend waren der Fachbereichsleiter Stadtgrün und ein weiterer Mitarbeiter, die Ratsmitglieder der LINKEN sowie Vertreter des VVN/Bund der Antifaschisten und ein Vertreter des Vereins Gedenkstätten für Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Es bestand Einigkeit, dass der Pflegezustand sichtbar verbessert wurde.

Die schon seinerzeit vereinbarte namentliche Zuordnung der Grabstellen, ist leider noch nicht umgesetzt obwohl die Namen bekannt sind. Ebenfalls unerledigt die Herrichtung der Gräber mit Gedenksteinen.

Gewünscht wurde auch, dass auf diesen Teil des Hauptfriedhofes als "Kriegsgräberstätte" hingewiesen wird. 

Die Umsetzung dieser Gestaltung wird in Absprache zwischen Verwaltung und Politik sowie Vertretern der im Gedenkstättenbereich tätigen Menschen weiterverfolgt..

 
Bericht aus der Ratssitzung vom 16.05.2017
Freitag, 12. Mai 2017

Ratssitzung - Dienstag, 16.05.2017, 14.00 Uhr    Pause ca. 16.30 Uhr   Bürgeranfragen ca. 18 Uhr

Der aktuelle Bericht entsteht während der laufenden Ratssitzung zu ausgewählten Schwerpunkten 

  • Live-Stream siehe hier (nur während des Sitzungsverlauf!)
  • Der Rat der Stadt setzt sich wie folgt zusammen: 54 Mitglieder plus Oberbürgermeister, Mehrheit = 28 Stimmen, SPD (18), CDU (14), B90/GRÜNE (7), AfD (5), BIBS (3), DIE LINKE (3), FDP (2), Gruppe "Fraktion P²" [DIE PARTEI und PIRATEN] (2)

TOP 5 Anträge:

Stellungnahme der Verwaltung hierzu

Der Antrag der LINKSFRAKTION wurde bei Enthaltung von Ratsfrau Astrid Buchholz (BIBS) von allen anderen Ratsfraktionen abgelehnt. Die Argumente der übrigen Ratsfraktionen gegen den Antrag nahmen "eigenartige" Formen an: Der Antrag der LINKEN würde als Discobetriebe diskriminieren, er würde alle "Türsteher" unter einen Generalverdacht stellen, er würde bei jedem Verdachtsfall das höchstmögliche Bußgeld fordern, er würde die Existenz von Gastronomiebetrieben bedrohen - alles Dinge von denen nichts in diesem Antrag zu finden ist.

Der LINKSFRAKTION ging es hingegen um den Schutz von Menschen vor rassistischer Diskreminierung in Braunschweig!

Es ist eine Schande für den Rat der Stadt, dass alle anderen Ratsfraktionen hier die LINKSFRAKTION heftig angriffen, statt sie hier zu unterstützen!

In der Debatte des Rates waren ganz außer Rand und Band Ratsherr Dr. Bücks (BIBS), er fordert von Anke Schneider sie solle sich entschuldigen für ihre Argumentation im Integrationsausschuss und Ratsherr Helge Böttcher (B90/DIE GRÜNE) erklärte DIE LINKE agiert hier in AfD-Manier!

Änderungsantrag B90/DIE GRÜNEN

Der Antrag der LINKSFRAKTION wurde abgelehnt, der Antrag der GRÜNEN bei Enthaltung der LINKSFRAKTION angenommen

Resolution: Interkommunales Gewerbe-/Industriegebiet Stiddien-Beddingen - Redebeitrag von Anke Schneider (DIE LINKE..)

Pause 17.00 bis 17.40 Uhr

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Ein Laib Brot zu schmuggeln war Widerstand!
Dienstag, 25. April 2017

 Die Jüdische Gemeinde Braunschweig hat am 24.04.2017 um 14:00 Uhr die Vertreterinnen und Vertreter von Rat, Verwaltung, Politik, Kirche zur jährlichen Gedenkveranstaltung Jom haSchoa eingeladen.
Die Braunschweiger Direktkandidatin der Linkspartei für die kommende Bundestagswahl Cihane Gürtas-Yildirim, Vorsitzende der Ratsfraktion Udo Sommerfeld und Fraktionsmitarbeiter Hans- Georg Hartwig nahmen auch an der Gedenkveranstaltung teil. Cihane Gürtas- Yildirim und Udo Sommerfeld legten ein Kranz mit roten Nelken mit der Aufschrift „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus“ nieder. Mit ihrer Teilnahme wollten sie nicht nur an die Opfer gedenken, sondern auch ein Zeichen gegen das Vergessen des größten Verbrechens unserer Zeit setzen. Dieses ist vor allem für die folgenden Generationen wichtig.

Nach der Kranzniederlegung wurde ein Lied auf Jiddisch „Mir lebn ejbik – Wir leben ewig“ gesungen. Auch dieses Lied war Teil des Widerstandes, das während des Krieges im Ghetto von Vilnius geschrieben wurde. Nach diesem Lied brauchte es eigentlich keine Worte mehr, weil es so anrührend und beeindruckend war.

Die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Braunschweig Renate Wagner-Redding sprach von den Gräueltaten und Qualen, welche die NS- Opfer erlitten haben. Der Hunger und Elend schwächte die Menschen so sehr, dass sogar ein Laib Brot zu schmuggeln schon Widerstand war. Sie erinnerte an gefährliche rassistische Tendenzen in der Welt und in unserer unmittelbaren europäischen Nachbarschaft und appellierte daran Menschen zu unterstützen, die dagegen auf die Straße gehen

 
Bericht aus der Ratssitzung vom 28.03.2017
Montag, 27. März 2017

Ratssitzung - Dienstag, 28.03.2017, 14.00 Uhr

Der aktuelle Bericht entsteht während der laufenden Ratssitzung zu ausgewählten Schwerpunkten 

  • Live-Stream siehe hier (nur während des Sitzungsverlauf!)
  • Der Rat der Stadt setzt sich wie folgt zusammen: 54 Mitglieder plus Oberbürgermeister, Mehrheit = 28 Stimmen, SPD (18), CDU (14), B90/GRÜNE (7), AfD (5), BIBS (3), DIE LINKE (3), FDP (2), Gruppe "Fraktion P²" [DIE PARTEI und PIRATEN] (2)

TOP 5 Anträge:

Der Änderungsantrag wird von BIBS und P² in allen Punkten unterstützt. DIE GRÜNEN enthalten sich. Mit den Stimmen von CDU, FDP und SPD werden die Beschlusspunkte 3, 4, und 6 beschlossen.

Stadtbaurat Leuer erklärt, daß der BIBS-Antrag rechtswidrig wäre, da die erteilte Baugenehmigung unter diesen Voraussetzungen nicht mehr eingeschränkt werden kann. Ansonsten werde die Verwaltung sich so verhalten, wie es der Änderungsantrag der LINKSFRAKTION vorschlägt. Durch einen Geschäftsordnungsantrag der CDU, unterstützt von der SPD, kommt es nicht zur Abstimmung über den Antrag der LINKSFRAKTION.

  • Die hier vorliegenden zwei Anträge der AfD, werden von allen übrigen Fraktionen abgelehnt.
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